oezdemir_cannabisMal so richtig einen reinziehen, einen Joint rauchen, kurz und einfach kiffen genannt. Vier Millionen Bundesbürger hierzulande rauchen Marijuana oder Cannabis. In großen Städten kann man die aromatischen Rauchschwaden riechen. Es sagt dazu niemand was, obwohl es nicht gestattet ist. Aber die Polizei wegen ein paar Kiffern rufen, nein, das wird niemand tun. Die Legalisierung der Droge Cannabis wird von den Parteien zwiespältig aufgenommen.

Legalisierung von Cannabis
Geht es nach den Forderungen der Linkspartei, so wird eine Legalisierungder Droge gefordert. Der Drogenexperte der Linken-Partei ist für Cannabis-Clubs in Deutschland und ruft daher zur Legalisierung der Droge auf. Im Gesundheitsausschuss des Bundestages wurde mit einer Expertenanhörung begonnen. Generell ging die Diskussion über das Thema „sollen weiche Drogen legalisiert werden“. Beim Wahlkampf versuchte die FDP dieses Thema zu ihrem Aufhänger zu machen. Von den Liberalen kam Unterstützung durch Martin Lindner. Er sagte, dass es jedem Bürger frei gestellt sein sollte, weiche Drogen zu präferieren. Es stellte sich die Frage, was ist schlimmer Cannabis oder Wein? Lindner hatte in einer Sendung einen „Testzug“ genommen und einen Schluck des angebotenen Weines getrunken. Über den Wein hatte sich niemand aufgeregt, aber über den Zug an einem Joint. Jährlich sterben 70.000 Menschen an den Folgen von Alkohol, von Cannabis ist nichts bekannt. Man empfahl Lindner sich um die gefährlichen, synthetischen Drogen zu kümmern.

Die Legalisierung einer weichen Droge
Weiterhin setzten sich die Grünen und die Linke in Bremen für eine Legalisierung von Cannabis ein. Sie fordern ein Umdenken in der Drogenpolitik. Längst ausgesprochene Verbote haben sowieso nichts gebracht, außer der Polizei zu beschäftigen. Den Grünen nach, sollte Hanf als medizinisches Heilmittel sofort freigegeben werden. Man sollte diese Forderung nicht als Freibrief nennen, das Gegenteil sei der Fall. Jedermann wisse sehr wohl Bescheid, dass es zu Schäden kommen kann, genau wie auch der Konsum von Alkohol auch. Bei Alkohol werden auch auf verschiedene Prävention gesetzt, warum nicht auch bei Cannabis. Die Linke möchte mit der Diskussion der Drogenpolitik in der Vergangenheit nicht erst bis zur Bürgerschaftswahl 2015 abwarten. Bremen könnte als Modellstadt gelten, in der Cannabis kontrolliert abzugeben ist.

Legalisierung ja oder nein?
Die Bremer CDU lehnt eine Legalisierung von Cannabis ab. Sie sehen darin eine unkontrollierbare Gesundheitsgefährdung. Viele der Gegner sehen Cannabis als Einstiegsdroge zu härteren Suchtmitteln. Dabei ist die therapeutische Wirkung von Cannabis nachgewiesen. Es gibt viele Schmerzpatienten bei denen nurCannabis als Schmerzmittel wirksam ist. Generell kann man zur Legalisierung von Cannabis sagen, dass sich Schwarz und Grün nicht einig sind. Die Versuche von Modellprojekten lehnt die CDU strikt ab. Von den Befürwortern der Legalisierung sollten legale Verkaufsstellen eingerichtet werden, der medizinische Nutzen gefördert werden, außerdem sollte dem Schwarzmarkt ein Ende bereitet werden um so der Drogensucht vorzubeugen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel soll das Cannabis-Verbot aufheben. Die medizinischen Gründe überwiegen und es besteht ein begründetes wissenschaftliches und öffentliches Interesse daran.

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